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Buchtipps

In seinem 11. Bretagne-Krimi mit Kommissar Dupin lädt uns Jean-Luc Bannalec in den äußersten Norden der Bretagne ein, an die Küste der La Manche, die Cotes des Legendes. Es ist Oktober als Dupins Kollege Kadeg an den Aber Wrac`h reist, einen Fluss hoch oben an der sturmumtosten Küste. Seine 89-jährige Tante, die dort im ehemaligen Kloster Abbaye des Angers lebt, ist gestorben.

Michael Hartung  betreibt, 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer eine Videothek, in Zeiten von Netflix und Streamingdiensten ziemlich aus der Zeit gefallen und genauso erfolglos. Nur noch wenige Kunden verirren sich in seinen Laden. Die  Zeit verbringt er dort mit Filmen aus dem Sortiment und im benachbarten „Späti“ eines Kumpels.

In Brüssel wird ein zwiespältiger Mitarbeiter eines EU-Teams ermordet, das Estland darin unterstützen soll, seine Wasserrechte zurück zu erhalten. Die Festnahme des Täters wird auf rätselhafte Weise verhindert.

Mélanies Faszination für Reality TV und ihr Wunsch berühmt und geliebt zu werden, haben sich schon früh abgezeichnet. Nach einigen gescheiterten Versuchen gelingt ihr schließlich der große Durchbruch - durch ihren social media Kanal „Happy Recré“, inklusive Millionen Abonnenten, Aufmerksamkeit und materiellem Reichtum.

Ein Haus für viele Sommer in das Axel Hacke uns Leser in seinem Anfang März erschienenen Buch einlädt, nein, eigentlich eher entführt, ist ein alter Turm in einem Dorf auf der italienischen Insel Elba der „Torre“.

Als Karla zur Beerdigung ihrer Großmutter in ihre Heimatstadt anreist, hat sie offenbar alle Zelte hinter sich abgebrochen, um auswärts zu studieren. Sie versteht die Rede des armenischen Priesters während der Trauerfeier nicht und der Kontakt zu ihrer Lieblingscousine Nisa ist seit langem abgekühlt. Als 15-Jährige waren die Mädchen beste Freundinnen.

Paris im Frühjahr 1925. Die junge, frisch verheiratete Ann-Sophie von Schoeller streift gelangweilt und ziellos, in der Hand einen Reiseführer, durch die Straßen der fremden Metropole. Sie ist gerade mit ihrem Mann aus Berlin hierhergekommen, der in die Anwaltskanzlei eines Onkels eingestiegen ist, die er später übernehmen soll. Eigentlich sehnt sie sich nach Berlin zurück.

Eigentlich sollte es die letzte Patrouillenfahrt von Grete Dobenga mit dem Boot RV 180 der niederländischen Küstenwache im Dollart sein. Doch dann finden Sie bei auflaufend Wasser auf der Sandbank De Hond an der Grenze zu Deutschland eine Leiche. Auf deutschem, auf niederländischem Gebiet? Der Grenzverlauf ist umstritten, Sandbänke wandern, schon eine kräftige Flut kann sie verändern.

An ihrem 15. Geburtstag erfährt Janey, dass sie entgegen der bisherigen Darstellung ihrer Mutter, einer Samenbankstory, doch einen leiblichen Vater hat.

„Meine Damen und Herren, ich bin Xaver Misslinger, und ich sage immer, bei mir hört das Scheitern mit dem Namen auf“ mit diesen Worten im ersten Satz von Kapitel 1 in Jakob Augsteins Roman STRÖMUNG stellt der Autor seinen Protagonisten vor. Misslinger, so wird er in Zukunft genannt, ist ein typischer Karrierepolitiker, dem es eigentlich mehr um sich selber als um seine Wähler geht.