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Buchtipps

Die drei Protagonisten haben nicht die besten Voraussetzungen ein normales Leben zu führen, aber lassen sich nicht unterkriegen. Junie Moon, die einen Säureangriff nur knapp überlebt und seitdem mit Entstellungen gekennzeichnet ist, Arthur mit einem progressiven Nervenleiden und Warren querschnittsgelähmt im Rollstuhl, lernen sich im Krankenhaus kennen. Abgestoßen von der Familie und Freunden, beschließen die drei Patienten nach ihrer Entlassung zusammenzuziehen.

Silverview ist eine alte Villa in einem englischen Küstenörtchen. Hier lebt Edward, früher absolut effektiver Top Agent des englischen Geheimdienstes, mit seiner todkranken Frau, einer ehemaligen Topanalystin der Geheimdienste. In ihrem Auftrag überbringt deren Tochter einen Brief an den Chef des Inlandsgeheimdienstes, Steward Proctor. Der Brief warnt ihn vor einer undichten Stelle in seiner Behörde.

Der Name Carolin Kebekus dürfte allen in Deutschland schon einmal begegnet sein. Sie ist seit Jahren eine feste Größe in der Deutschen Komödienszene.

„Der kühnste Plan seit Menschendenken“ ist ein intensiv recherchierter, auf historischen Tatsachen beruhender Roman um eine visionäre aber genauso absurde Idee und den blinden Glauben an den technischen Fortschritt zum Wohl der Menschheit, das „Atlantropa Projekt“,  über die Verlockung des scheinbar Möglichen ohne auch nur einen Gedanken an die Folgen zu verschwenden.

Inmitten des rauen, eisigen und von Wind gepeitschten Ryphäengebirges, liegt die von einer Kuppel geschützte Stadt Hyperborea. Erbaut auf sieben Ebenen, ist die Stadt ohne Wind die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Dorthin zieht es die 13-jährige Arka auf ihrem Pferd Zwerg.

Erwachsenwerden ist, wenn die Eltern einem peinlich werden.

Ein Buch, das der Lektorin Glücksgefühle beschert, das ist der Roman „Mitgift“ von Henning Ahrens, der jetzt im Verlag Klett Cotta erschienen ist und der prompt unter den Nominierten der Longlist des deutschen Buchpreises 2021 gelandet ist.

Ein zufälliger Blick auf eine Zeitung, die Eva, die Protagonistin des Romans DAS LETZTE BILD von Anja Jonuleit eigentlich gar nicht liest, steht am Anfang der in diesem gerade Ende Augst erschienenen Roman erzählten Geschichte. Es ist das Phantombild der „Isdal-Frau“, einer Frau, die 1970 in Norwegen gewaltsam zu Tode kam. In diesem Bild erkennt Eva eine erschreckende Ähnlichkeit mit ihrer Mutter.

Der hitzeschwirrende australische Sommer ist einem nasskalten Winter gewichen. Constable Paul Hirschhausen, von allen nur „Hirsch“ genannt, nur die Teenagertochter seiner Freundin nennt ihn „Haus“, geht in Tiverton seinem ganz normalen Dienst nach, als Beichtvater, Therapeut, Sozialarbeiter, Ausputzer oder Mittelsmann.

Tom Monderath ist ein bekannter und beliebter Fernsehjournalist und nicht unbedingt ein Familienmensch. Sein eigentlich doch perfektes Leben wird aber von der zunehmenden Demenz seiner 84-jährigen Mutter gestört, die alleine lebt und die er regelmäßig besucht. Nach und nach beginnt sie, ihm dabei von früher zu erzählen. Von ihrer Kindheit in Ostpreußen, von der Flucht vor der vorrückenden russischen Armee im Winter 44 / 45.